... spendet dank Wikiwoods an Baumpflanzungen in Berlin!
Donnerstag, 10. März 2011
Magazin "sponsoRING"
Das Magazin "sponsoRING" ist aus einem Konzeptions-Workshop von Nils Sautter heraus entstanden. In diesem bündelten Teilnehmer die Entwicklung ihrer eigenen Projekt-Unterlagen.Zukünftig soll das Magazin "sponsoRING" als eine Sonderausgabe vom Magazin "Creative Producer" die Ergebnisse des offenen Netzwerks Berliner NGOs, Fundraiser und Beteiligter bündeln und als eine Grundlage für weitere Medienproduktionen dienen.
Redaktionelle Beiträge sind herzlich willkommen!
Freitag, 15. Oktober 2010
Filme durch "crowdfunding" finanzieren
"Wasser unter'm Hammer"
Der Aufklärungsfilm über die Privatisierung der Wasserversorgung ist inwischen nahezu flächendeckend in Deutschland verbreitet, aber auch vielen anderen Ländern. Überall, wo Gemeinden Gefahr laufen, ihre Stadt- bzw. Wasserwerke zu privatisieren,wird der Film gezeigt. Inzwischen ist er in acht Sprachversionen rund um den Globus im Einsatz!!!
http://www.wasseruntermhammer.de
Heute ist "blog actionday 4 water" - ein Internationaler Aktionstag von Weblogs zum Thema WASSER: http://blogactionday.change.org/
Die wohl wichtigste Information des Tages ist - nicht nur für Berliner - das Volks- & Bürgerbegehren vom "Berliner Wassertisch". Nur noch bis zum 27. Oktober können Unterschriften gesammelt und abgegeben werden. Daher braucht der Wassertisch jede erdenkliche Hilfe. Berliner, die noch nicht unterschrieben haben, sollten dies schleunigst nachholen - und alle anderen können die Information z.B. im Internet verbreiten - oder Berliner Kontakte direkt ansprechen.| 2010 ist auch für die "Freie Mediale Stiftung" das Jahresthema WASSER. Die Stiftungsgründung arbeitet seither an einer Medienrecherche zum Thema WASSER und der Finanzierung für ein open source Informationsmanagement, das u.a. im pdf-Magazin "WASSERBOTE" publiziert wird. Aktuell werden noch Spenden für die Websites und kommenden Ausgaben benötigt. |
Aktuelle Medien-Links zum Thema Wasser:
- Die TV-Produktion "Flüssiges Berlin" berichtet nicht nur über die Berliner Wasser-Situation
- "Wasser unter'm Hammer" - Aufklärungsfilm zur Wasser-Privatisierung
- pdf-Magazin "WASSERBOTE" - Ausgabe I & Ausgabe II
- Weitere Wasser-Projekte auf betterplace
Global action days 4 water:
Wasserprojekte auf betterplace

- Sauberes Trinkwasser für Madagaskar
- Beifang
- Brunnen-Aktionär
- Sauberes Wasser für Äthiopien
- Sauberes Wasser für Uganda
- Die schwimmenden Ärzte
- Wasserrettungsdienst
- Paul und Paulina reisen um die Welt
- Zisternen für Panama
- Sichere Häfen für Wale und Delfine
- Spende für Wasser-Wissen
- Sauberes Wasser für Voi
- Weltmeisterschaft im Schwimmen der Behinderten
- Sauberes Wasser für Mosambik
- Hilfe für Flutopfer in Afrika
- Rettungsboot für Freilingen
- Coffee Washing Station
- Wasser für Kenia
- Sauberes Wasser für Uganda
- Wasser für Burundi
- Wasser für Pengo
- Toilettenbau in Ghana
- Trinkwasser für Kenia
- Wasser für Grundschulen in Burundi
- Wasser Schulprojekt
- Sauberes Trinkwasser für Kibale
- Wasser für Haiti
- Weltwassertag
- Wasser-Magazin
Dienstag, 12. Oktober 2010
Werbeprospekte verbrauchen in D. 4,62 Milliarden Liter Wasser und 2,7 Millionen gefällte Bäume PRO JAHR:
BITTE KEINE WERBUNG !!!

Gleichzeitig bietet die Website Betreibern von Weblogs an, jeweils einen Baum zu pflanzen, wenn diese den Button "MEIN BLOG IST CO²neutral" - und in einem Artikel entsprechend berichtet wird:
und machen ihn CO2-neutral - kostenlos!"

Auch der Frage, wo die Bäume gepflanzt werden und ob diese bei voller Entfaltung dann doch wieder abgeholzt werden, wollen wir noch genauer nachgehen.
Dienstag, 27. Juli 2010
clicks 4 charity
- Spendenempfänger auswählen.
- Bei einem der obigen Online-Shops einkaufen.
- Der ausgewählte Online-Shop zahlt dafür eine Provision, die gespendet wird. Ihr Einkauf verteuert sich nicht!
| Wollen sie mehr über das Prinzip hinter clicks4charity wissen? Dann klicken Sie hier: | Sie möchten eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung? Dann klicken Sie hier: | ||
| So funktioniert clicks4charity | So bedienen Sie clicks4charity |
ttp://www.clicks4charity.net
Thehungersite.com
Am bekanntesten ist die von dem Computerprogrammierer John Breen 1999 gegründete Website hungersite.com, die bereits im ersten Jahr Erfolg hatte. 2000 gab die Hungersite ihren Not-for-profit-Status auf. Aufgrund ausbleibender Zahlungen entschloss sich die UNO-Welthungerhilfe (World Food Programme), die Zusammenarbeit zu beenden. Begründet wurde dies damit, dass von den 371.000 Dollar, die von Juli bis September 2000 von der Betreiberfirma GreaterGood.com eingesammelt wurden, nur 200.000 an das UN-Programm abgeführt wurden.
2001 ging GreaterGood.com wie andere Internetfirmen bankrott und die Seite für einige Wochen vom Netz. Die Domäne Hungersite.com wurde von den sich als Umweltaktivisten bezeichnenden Tim Kunin und Greg Hesterberg aufgekauft. Seit dem Kauf der Seite geht die Ausschüttung für die Bannerwerbungs-Einkünfte an zwei angesehene US-Hilfsorganisationen, die sich dem Kampf gegen den Hunger verschrieben haben. Die weltweit agierende Organisation Mercy Corps erhält davon 70 Prozent, America's Second Harvest, die US-Bürger unterstützt, 30 Prozent. Zur Hungersite gehören auch weitere von den beiden Eigentümern nach dem gleichen Prinzip betriebene Seiten (z. B. die Breast Cancer Site), als Dachgesellschaft fungiert CharityUSA.com mit Sitz in Seattle. Es handelt sich bei ihr nicht um eine registrierte charity-Organisation, sondern um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Bei der Hungersite handelt es sich nach eigenen Angaben mit 3,5 Millionen Besuchern im Monat um eine der meistbesuchten Internetseiten. Der Google-PageRank der Hungersite-Homepage liegt mit 8 (von möglichen 10) auf gleicher Höhe wie der der Spiegel-Online-Homepage oder der deutschsprachigen Wikipedia-Startseite (Stand: Juni 2005).
Die Hungersite gehört keiner Nonprofit-Organisation, sondern einem kommerziellen Unternehmen. Es ist nicht bekannt, welcher Teil der aktuellen Gesamteinkünfte aus der Hungersite tatsächlich an die wohltätigen Organisationen abgeführt wird. Auf den jeweiligen FAQ-Seiten vermeidet es die Firma, genaue Angaben über die konkreten Summen zu machen, die gespendet werden. Man erfährt nicht, welchen Betrag die Gesellschaft für eine Mahlzeit (cup of food) oder, bei der Literacy Site, für ein Kinderbuch ansetzt.
Einem Interview mit CEO Tim Kunin im Februar 2004, dessen Auskünfte sehr vage gehalten sind, zufolge hat das Unternehmen The Hungersite 15 Prozent seiner Bruttoeinkünfte an Hilfsorganisationen abgeführt. Dies stimmt mit der Angabe auf der Hungersite überein, wonach 15 Prozent der Einkünfte aus GreaterGood.com gespendet werden.
Nach Angaben der Hungersite haben die Besucher 2004 mit 39 Millionen Klicks 45 Millionen Mahlzeiten für Hungernde gespendet. Setzt man 0,02 US-Dollar an (Stand 2000 nach worldlegacy.org), so ergibt dies einen Betrag von 900.000 Dollar. Wenn Mercy Corps 70 Prozent davon erhält und – nach den Zahlen von 2003 – Gesamteinnahmen von über 116 Mio. Dollar jährlich verbucht, so bedeutet das, dass die Hungersite nur ungefähr 0,5 Prozent zu den Einnahmen beisteuert. Dass diese Rechnung bei der Ansetzung der Mahlzeit fehlerhaft ist, zeigt der Jahresbericht 2004 von America's Second Harvest (ASH), wonach CharityUSA zwischen 50.000 und 99.000 Dollar gespendet hat, was bei dem dreißigprozentigen Anteil dieser Organisation auf ein Gesamtaufkommen zwischen 167.000 und 330.000 Dollar führt. Der Durchschnittswert 250.000 würde bedeuten, dass CharityUS 0,05 Prozent zu den Gesamteinnahmen von ASH beiträgt.
- Links zum Thema Free Donations (englisch) im Open Directory Project
- Masterthesis über die Motivationen der Spender, 2002, (englisch, PDF; 582 kB)
- Deutsche Übersetzung von TheHungerSite
- Kritische Auseinandersetzung mit dem Geschäftsprinzip
- Artikel über das Phänomen und die Geschichte der Hungersite, (englisch)
